
07. August 2025
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Was haben Bioschleim, verknotete Haare und Laternensingen gemeinsam? Diese Themen gehören zu den 43 eingereichten Projekten beim NRW-Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“, der am Wochenende in Essen endete. Zum großen Finale trafen sich 66 junge Forscher*innen im Alter von neun bis 14 Jahren aus ganz Nordrhein-Westfalen und präsentierten ihre Projekte. Sie hatten sich bereits erfolgreich in zwölf Regional-Wettbewerben gegen ihre Konkurrenz durchgesetzt. Höhepunkt war die feierliche Preisverleihung, bei der eine Jury aus Wirtschaft, Forschung und Bildung insgesamt sieben erste, sechs zweite und sechs dritte Preise in verschiedenen Fachgebieten, sowie 19 Sonderpreise und 15 Buchgutscheine vergaben.
Über den zweiten Platz im Fachgebiet Technik konnten sich die Schüler Mario Balsam und Matteo Balsam vom SNH-Schulungszentrum in Erkrath freuen. Die beiden hatten zum Thema Rolling-Ski geforscht. Das Projekt zielt darauf ab, umweltfreundliche Skier zu entwickeln, die es ermöglichen, das ganze Jahr über Ski zu fahren, ohne aufwendige Pistenpräparation oder Skihallen zu benötigen.
Das SNH-Schulungszentrum Erkrath belegte ebenfalls den dritten Platz im Fachgebiet Mathematik und Informatik. Die beiden Schülerinnen Helena Huang und Nina Menzel gewannen Platz drei mit dem Projekt „Fibonacci und ihre Freundinnen: Unsere Maschine für mathematische Folgen“. Dabei geht es um eine von den beiden entwickelte und programmierte Maschine, die mathematische Zahlenfolgen erzeugt, darunter die berühmte Fibonacci-Folge. Mit einem Knopfdruck kann die Folge bis zur Zahl 75.025 berechnet werden, basierend auf ihren eigenen vorberechneten Ergebnissen dieser Sequenz.
„Der Wettbewerb zeigt, dass auch ganz junge Menschen mit Forschungsdrang, Innovationskraft und Engagement einen Beitrag zur Gestaltung unserer Zukunft und Stärkung des Wissenschaftsstandorts NRW leisten können. Ein großes Dankeschön geht an die vielen ehrenamtlichen Projektbetreuenden für einen Einsatz, der weit über die normale Lehrtätigkeit hinausgeht“, sagte Guido Opheys, Ministerialrat Ministerium für Schule und Bildung, NRW.
Bei der Juniorsparte von „Jugend forscht“ gibt es insgesamt sieben Fachgebiete: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/ Informatik, Physik und Technik. In jeder Kategorie wurden bis zu drei Auszeichnungen vergeben. Bei der Preisverleihung gratulierten Guido Opheys, Ministerialrat im Ministerium Schule und Bildung, Julia Jacob, 1. Bürgermeisterin der Stadt Essen, Delia Tietge, Bereichsleiterin der Stiftung Jugend forscht, sowie Jochen Dwertmann, Geschäftsführer der Westenergie-Tochter Westnetz GmbH und zuständig für Personal.
Die Westenergie AG ist bereits zum 32. Mal Ausrichter des Wettbewerbs: „Die Begeisterung der Schüler*innen ist absolut ansteckend“, berichtete Jochen Dwertmann sichtlich beeindruckt von der Atmosphäre. „Mit unserem Engagement wollen wir die Neugierde der Jugendlichen vor allem für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördern“, führte er weiter aus.
Als größter regionaler Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter in Deutschland unterstützt die Westenergie den NRW-Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ im Rahmen ihrer deutschlandweiten Bildungsinitiative „3malE – Bildung mit Energie“. Die drei Es stehen für Entdecken, Erforschen, Erleben. Mit Bildungsinitiativen wie 3malE möchte Westenergie junge Menschen ebenso wie Erwachsene für Energiethemen begeistern – etwa mit Spielen und Experimenten, Videos und Exkursionen, Lehr- und Lernmaterial. 3malE zahlt mit seinen Bildungsaktivitäten auf die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen ein.
Alle Sieger*innen finden Sie unter www.3male.de.