Der Strom fließt aus konventionellen Kraftwerken und großen Offshore-Windparks mit Höchstspannung von 220 oder 380 Kilovolt (kV) ins Netz und wird durch das Land transportiert. Über ein Umspannwerk gelangt der Strom mit einer reduzierten Spannung von 110 kV in die überregionalen Hochspannungsnetze. Hier sind Großkund*innen, Stadtwerke oder große Windparks angeschlossen. Über dieses Netz wird der Strom in die verschiedenen Regionen des Landes transportiert. In einer weiteren Umspannanlage wird die Spannung für die regionalen Mittelspannungsnetze auf 10 bis 20 kV transformiert. Auf dieser Ebene erfolgt auch die Einspeisung von einzelnen Windkraftanlagen und größeren Solarkraftwerken. Angeschlossene Kund*innen sind mittelgroße Betriebe. Das Ortsnetz ist das Stromnetz, das direkt bis zu den privaten Haushalten und Gewerben führt. In den Ortsnetzstationen wird die Spannung auf die haushaltsüblichen 230 oder 400 Volt reduziert und der Strom zu den Verteilerkästen weitergeleitet. Das Ortsnetz liefert nicht nur Strom, sondern nimmt auch Strom aus Solaranlagen auf, der ins Verteilnetz eingespeist wird.