Haus oder Unternehmen mit selbsterzeugtem Strom ganzjährig und wetterunabhängig betreiben. Das ist der Wunsch vieler Haushalte und Betriebe in Deutschland. In der smarten Betriebsstätte in Metelen, einer kleinen Gemeinde im nordrheinwestfälischen Kreis Steinfurt, ist das schon Realität.

Dort betreibt die Westenergie-Tochter Westnetz GmbH ihre Bürogebäude fast vollständig stromautark. Und sie gewinnt wichtige Erkenntnisse für alle, die in Zukunft Strom selbst produzieren und intelligent nutzen möchten. Bei dem Modellprojekt untersucht die Westnetz, welche Technologien und Materialien smarte Einrichtungen benötigen. Dieses Know-how fließt in die Produkte und Dienstleistungen der Westenergie-Gruppe ein. Die Unternehmenstochter Netzservice verkauft die technischen Produkte auch für den Eigenbedarf und berät Unternehmen, die sich zukünftig selbst mit Strom und Wärme versorgen möchten: sicher, grün und bezahlbar.

Und so funktioniert die smarte Betriebsstätte

Über den Dächern von Metelen – hier wandeln zwei Photovoltaik-Anlagen Sonnenlicht zu grünem Strom. Der kann dann direkt im Gebäude genutzt werden.

Für den Bedarf an sonnenarmen Tagen oder in der Nacht wird der Strom kurzfristig und in kleineren Mengen in Batterien gespeichert. 

Um selbsterzeugte Energieüberschüsse langfristig und in großen Mengen speichern zu können, kommt ein Elektrolyseur zum Einsatz. Mithilfe des grünen Stroms produziert er Wasserstoff.

Der Wasserstoff kann langfristig und in großen Mengen in diesen Flaschen gespeichert werden, um ihn in sonnenarmen Perioden, vor allem im Winter, zu nutzen.

In einer Brennstoffzelle wird der Wasserstoff dann wieder zu elektrischer Energie, sprich: Strom, gewandelt.

Et voilà. Nun kann die Betriebsstätte wetterunabhängig und ganzjährig mit grünem Strom betrieben werden.

Hochspannend: der Weg zur Stromautarkie

Vorteile und Nutzen der Betriebsstätte Metelen

Nachhaltig 

Mit grünem Strom und Wasserstoff die eigene Energieversorgung sichern – und das klimaneutral. Die smarte Betriebsstätte ist ein Modellprojekt für Nachhaltigkeit.

Digital

Ob für Wetterprognosen oder zur Berechnung des Energiebedarfs – für den smarten Betrieb nutzt die Westnetz digitale Technologie.

Wirtschaftlich

Die Projektmitarbeitenden erproben neue Technologien für verschiedene Energieträger und analysieren deren Wirtschaftlichkeit. 

Projektleiter Jens Kleine Vennekate zu den Vorteilen von Wasserstoff als Energieträger

Mehr Informationen zu Wasserstoff

Alle Fakten zur Herstellung, Infrastruktur und Anwendung des klimaneutralen Energieträgers

 

Ihre Ansprechpartner und Experten für Wasserstoff

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Dietmar Ewering

Innovationsmanager
 

Jens Kleine Vennekate

Projektleiter