
30. Juni 2026
Gemeinde Belm schließt Konzessionsverträge mit der Netzgesellschaft Osnabrücker Land
Langjährige Partnerschaft wird fortgesetzt. Versorgungssicherheit für Bürgerinnen und Bürger gewähr...
Auf dem Programm: Informative Vorträge unter anderem von dem Vorstandsvorsitzenden der Westenergie AG Dr. Robert Denda sowie ein guter Austausch zu resilienten und sicheren Energienetzen bei einer Podiumsdiskussion (v. l. n. r.): Katja Prahs (Westenergie-Kommunalmanagerin), Dr. Martin Sommer (Landrat Kreis Steinfurt), Dr. Robert Denda (Vorstandsvorsitzender Westenergie AG), Thorsten Frye (Leiter Westnetz-Regionalzentrum Ems-Vechte), Saskia Kemner (Regionalleiterin Westenergie AG Münsterland / Ostwestfalen-Lippe), Michael Wilch (Leiter Westnetz-Regionalzentrum Münster), Dr. Kai Zwicker (Landrat Kreis Borken), Annika Schul (Kommunales Partnermanagement Westenergie), Jörn Hagen (Leiter Krisen- und Kontinuitätsmanagement Westnetz) (Foto: Westenergie AG / Frank Peterschröder)
Eine sichere und resiliente Energieinfrastruktur ist die Grundlage für eine zuverlässige Versorgung mit Strom und Gas von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft. Wie Westenergie gemeinsam mit dem 100-prozentigen Tochterunternehmen Westnetz die Netze gezielt für zukünftige Anforderungen aufstellt, stand im Mittelpunkt des „Westenergie Kommunaldialog: Resilienz und Sicherheit im Fokus“. Über 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalverwaltungen des Münsterlands und Ostwestfalen-Lippe nutzten die Veranstaltung am Westnetz-Standort in Münster für den Austausch und Praxis-Einblicke in die Arbeit eines Verteilnetzbetreibers.
Energieversorgung: Eine Gemeinschaftsaufgabe
„Die Versorgungssicherheit hat für uns höchste Priorität. Denn sie ist Grundlage für funktionierende Kommunen und wirtschaftliche Stabilität. Dabei spielt Resilienz eine entscheidende Rolle“, betonte Robert Denda, Vorstandsvorsitzender der Westenergie AG. „Eine resiliente Energieversorgung ist Gemeinschaftsaufgabe, die klare Zuständigkeiten, belastbare Prozesse und gegenseitiges Vertrauen braucht”, ergänzte Saskia Kemner, Leiterin Kommunales Partnermanagement Münsterland / Ostwestfalen-Lippe. Dank ihrer Strukturen ist die Westenergie-Gruppe nah dran an den Kommunen und den Bürgerinnen sowie Bürgern. Diese Nähe und der regionale Austausch zählen zu den Stärken des Unternehmens. „Mit der persönlichen Betreuung vor Ort, dem Westnetz-Standort in Münster und den zehn Betriebsstellen, bauen wir auf eine präsente, regionale Verankerung. “ Als Teil der kritischen Infrastruktur stehen Energienetze besonderen Herausforderungen gegenüber. Neben dem Ausbau und der Digitalisierung der Netze, beispielsweise durch die Installation digitaler Ortsnetzstationen, stellt die Westenergie-Gruppe ihre Infrastruktur zukunftsweisend auf. Mit einer 24-Stunden-Netzüberwachung, einer durchgängigen Technik-Bereitschaft sowie einer 24/7 besetzten Störungshotline ist Westnetz jederzeit erreichbar und handlungsfähig. „Und auch in Ausnahmesituationen können wir mit definierten Wiederaufbauprozessen schnell als Team agieren “, sagte Robert Denda.
Zukunftssicher mit guter Ausstattung und regionaler Fachexpertise
16 leistungsstarke Notstromaggregate, Spezialfahrzeuge für Mastarbeiten und über 30.000 Quadratmeter Lagerfläche, die rund 800 Kilometer Kabel beherbergen: Der Westnetz-Technikstandort in Münster ist einer von insgesamt 13 Westnetz-Standorten in Deutschland. Überregional bieten sie technisches Material zur schnellen Fehlerlokalisation und Wiederversorgung im Fall einer Versorgungsunterbrechung. Bei dem Rundgang über das Betriebsgelände zeigte das Unternehmen den Gästen, wie Versorgungssicherheit vor Ort bei der Westenergie-Gruppe organisiert ist. Neben den zahlreichen Spezialfahrzeugen und technischen Mitteln spielen für einen resilienten und stabilen Netzbetrieb vor allem die Mitarbeitenden eine entscheidende Rolle. „Das umfangreiche technische Know-how sowie der Einsatz unserer Kolleginnen und Kollegen zeichnen die Westenergie-Gruppe aus“, sagte Robert Denda.