22. Mai 2026

Junge Talente aus Eschweiler überzeugen beim NRW-Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“

Stolz präsentieren die Siegerinnen und Sieger des NRW-Landeswettbewerbs Jugend forscht junior ihre Projekte. (Foto: Westenergie AG) 


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  • Schülerinnen und Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule Eschweiler freuen sich über Auszeichnung
  • Zwei Schulprojekte gewinnen bei der Juniorsparte von „Jugend forscht“
  • Westenergie bereits zum 34. Mal Ausrichter des Wettbewerbs


Von A wie Alge oder Apfelmus bis W wie Waschmittel oder Water Bag – das Themenspektrum beim NRW-Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“ war beeindruckend. Fast 80 Schülerinnen und Schüler haben in diesem Jahr 46 Projekte eingereicht. Am Samstag, dem 9. Mai 2026, trafen sie sich zum großen Finale und präsentierten ihre Arbeiten. Die jungen Forscherinnen und Forscher hatten sich erfolgreich in den jeweiligen Regional-Wettbewerben präsentiert und so das Ticket nach Essen gewonnen. Bei der feierlichen Preisverleihung vergab eine Jury aus den Bereichen Wirtschaft, Forschung und Bildung Preise in verschiedenen Fachgebieten, Sonderpreise und Buchgutscheine. Die Westenergie richtet den Wettbewerb bereits zum 34. Mal aus.


Aus Eschweiler konnten sich gleich zwei Projekte der Bischöflichen Liebfrauenschule über einen der vorderen Plätze in den Sparten Biologie und Physik freuen.


In der Kategorie Physik untersucht Jannic Liehner in seinem Projekt die Dicke und Zugfestigkeit von Pferdeschweifhaaren sowie mögliche Unterschiede zwischen verschiedenen Pferderassen, Geschlechtern, Altersgruppen und Haarfarben. Das Ziel besteht darin, das Potenzial von Pferdehaar als natürliche Ressource hervorzuheben und dessen Nutzung als umweltfreundliche Alternative zu Kunststoff und Mikroplastik zu fördern.


Die Geschwister Anna und Paul Wolny befassen sich in der Sparte Biologie mit der Entwicklung biologisch abbaubarer Golfbälle als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Golfbällen, die häufig in der Natur oder in Gewässern verloren gehen. Hierfür wurden Golfbälle aus verschiedenen biologisch abbaubaren Materialien hergestellt und hinsichtlich biologischer Abbaubarkeit sowie Praxistauglichkeit untersucht. Dabei sollen die Eigenschaften herkömmlicher Golfbälle möglichst gut nachgebildet werden.


„Wir alle können von der Perspektive der Schülerinnen und Schüler lernen.“

Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, hat das Motto des diesjährigen Wettbewerbs aufgegriffen: „Wir alle können von der Perspektive der Schülerinnen und Schüler lernen. Sie stellen Fragen, die wir oft nicht mehr stellen, weil sie unvoreingenommen und neugierig sind. Ihre Ideen laden ein, Gewohntes zu hinterfragen und neue Wege zu entdecken. Ein solcher Perspektivwechsel ist mehr als ein Experiment. Er zeigt Haltung. Wer bereit ist, den eigenen Standpunkt zu verlassen, stärkt seine Problemlösekompetenz, Empathie und die eigene Innovationskraft. Genau das, was wir in unserer Welt brauchen, die sich so rasant ändert.“


Beim Landeswettbewerb gibt es insgesamt sieben Fachgebiete: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- / Raumwissenschaften, Mathematik / Informatik, Physik und Technik. Bei der Preisverleihung gratulierten auch Essens Bürgermeisterin Julia Klewin, Torben Licht von der Stiftung Jugend forscht, sowie Jan Poppe, Geschäftsführer der Westenergie-Tochter Netzservice und Digitalisierungsexperte.


Jan Poppe ermutigte die jungen Forscherinnen und Forscher ausdrücklich zum Weitermachen: „Bewahrt Euch den Mut und die Freude am Experimentieren. Vielleicht führt Euch das in eine naturwissenschaftliche Ausbildung – das wäre toll. Und würde Euch viele Chancen eröffnen, nicht nur hier bei Westenergie.“ Sein Dank galt abschließend den betreuenden Lehrkräften, Eltern, der Jury und vor allem der Wettbewerbsleiterin Corinna Kieren: „Ohne Ihren Einsatz wäre vieles von den großartigen Dingen, die wir heute sehen durften, sicherlich nicht zustande gekommen.“


Energie. Für Entdeckerinnen und Entdecker.

Die Westenergie engagiert sich in ihren Partnerkommunen für soziale Projekte, Sport, Klimaschutz sowie Kultur und Bildung. Mit der 3malE-Bildungsinitiative motiviert das Unternehmen junge Menschen, sich mit Energie-, Technik- und Nachhaltigkeits-Themen auseinanderzusetzen und befähigt sie, die Energiewende aktiv mitzugestalten. Lehrende werden dabei unterstützt, Energiewissen praxisnah zu vermitteln und Schülerinnen und Schüler für MINT-Themen zu begeistern. Alle Siegerinnen und Sieger des NRW-Landeswettbewerbs „Jugend forscht junior“ finden Sie hier: www.3male.de


Westenergie setzt sich für die Menschen vor Ort ein, stärkt das Miteinander und fördert Chancengleichheit. Das Ziel: Gemeinsam nachhaltiger handeln und die Zukunft gestalten – von Osnabrück bis Trier, von Wesel bis Arnsberg.