
24. September 2026
Gesamtschule Hamminkeln belegt ersten Platz beim Westenergie LokalStars-Award
Stadt Hamminkeln und Westenergie zeichnen nachhaltiges Engagement aus . Gewinnerprojekt erhält 500 ...
Beim Energiewende-Workshop der Westenergie kamen Klimaschutzverantwortliche aus den umliegenden Kommunen zum Austausch über Energiewende, Netzausbau und nachhaltiges Engagement zusammen. (Foto: Westenergie AG / Pachelle Flesch)
Wie können Kommunen die Energiewende erfolgreich vor Ort gestalten? Antworten auf diese Frage standen im Mittelpunkt des Energiewende-Workshops der Westenergie in Trier. Bereits zum vierten Mal kamen Verantwortliche für Energie- und Klimaschutz aus der Region auf Einladung der Westenergie zusammen. Im Fokus standen Mobile Mapping, aktuelle Entwicklungen der Energiewende, der regionale Netzausbau, künftige Anforderungen an die Ladeinfrastruktur kommunaler Liegenschaften sowie Möglichkeiten zur Unterstützung nachhaltiger Projekte. Die Veranstaltungsreihe fand erstmals unter dem Namen Energiewende-Workshop statt.
„Gerade durch fachlich fundierte Netzwerktreffen gelingt der Wissenstransfer zwischen den Klimaschutzverantwortlichen der Kommunen. Der bei dieser Veranstaltung von Westenergie vorbereitete Input liefert wertvolle Impulse für unsere tägliche Arbeit", sagte Ralf Gessinger, Klimaschutzbeauftragter der Verbandsgemeinde Südeifel.
Wolfgang Lakebrink, Projektleiter Mobile Mapping bei der Westnetz GmbH, dem Verteilnetzbetreiber der Westenergie-Gruppe, stellte die Einsatzmöglichkeiten von Mobile Mapping zur hocheffizienten Erfassung von 3D-Geodaten vor. Neben einer Einführung in die Technologie erhielten die Teilnehmenden bei der Vorführung des speziell ausgestatteten Mapping-Fahrzeugs einen praxisnahen Einblick in die Erfassung und Nutzung von Geodaten für kommunale Aufgaben.
Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops war die Energiewende und die damit verbundenen Anforderungen an den regionalen Netzausbau. Rainer Jakobs, Leiter Netzplanung in Trier, informierte über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Elektromobilität, Photovoltaik, Windkraft und Batteriespeicher. In der anschließenden Fragerunde nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich über Herausforderungen und Erfahrungen in ihren Kommunen auszutauschen.
Auch die künftigen Anforderungen an die Ladeinfrastruktur kommunaler Liegenschaften standen auf der Agenda. Kristina Wagner aus dem Produktmanagement der Westenergie informierte über die Novelle des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG), das den Ausbau von Ladeinfrastruktur an Gebäuden regelt.
Darüber hinaus stellte das Kommunale Partnermanagement der Westenergie den neuen Award Westenergie LokalStars vor. Gemeinsam mit ihren Partnerkommunen würdigt die Westenergie damit Projekte und Initiativen, die sich für eine starke Gemeinschaft, einen bewussten Umgang mit Ressourcenoder den Schutz von Natur und Klima einsetzen. Die Preisverleihungen in der Region Trier finden zwischen dem 21. Oktober und dem 3. November 2026 statt.
Neben den Fachvorträgen bot der Energiewende-Workshop ausreichend Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung. Beim gemeinsamen Imbiss wurden Gespräche vertieft und Erfahrungen aus der kommunalen Praxis geteilt.
„Die große Resonanz und das positive Feedback zeigen, wie wichtig der Dialog mit den Kommunen ist“, betonte Marco Felten, Regionalmanager bei Westenergie. „Unser Ziel ist es, die Energiewende gemeinsam aktiv voranzutreiben und die Region nachhaltig zu stärken.“