Münster-Sarmsheim,
22
Februar
2024
|
15:37
Europe/Amsterdam

Westenergie und Ortsgemeinde Münster-Sarmsheim pflanzt Klimabaum

  • Energiedienstleiter unterstützt Kommunen beim Ausbau der grünen Infrastruktur 
  • Stressresistente Baumart steht am Gemeindezentrum 

Extreme Hitze im Sommer, strenger Frost im Winter und der Frühling gleicht einem langen April: Die Menschen in Deutschland spüren den weltweiten Klimawandel ganz direkt. Westenergie AG und die Ortsgemeinde Münster-Sarmsheim stellen sich dieser Herausforderung und treiben gemeinsam den Ausbau einer nachhaltigen, grünen Infrastruktur voran. Dazu wurde ein Klimabaum am Gemeindezentrum gepflanzt. Die Baumart Prunus sargentii gilt nach derzeitigem Forschungsstand als besonders stressresistent und ist damit den künftigen klimatischen Veränderungen gewachsen. Ortsbürgermeister Jürgen Dietz und Westenergie-Kommunalmanagerin Melanie Dindorf trafen sich nun zum symbolischen Spatenstich. 

„Wenn wir uns auch in Zukunft noch über grüne Städte und Dörfer freuen wollen, müssen wir heute handeln. Die Pflanzung von Klimabäumen, die unsere Gemeinde schöner und nachhaltiger machen, ist ein wichtiger Beitrag dazu“, betonte Ortsbürgermeister Dietz. Der neue Baum soll nun viele Jahre lang an seinem Plätzchen wachsen und gedeihen. 

„Gemeinsam mit unseren Partnerkommunen wollen wir einen gesellschaftlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft leisten. Der neu gepflanzte Klimabaum trägt dazu bei, dass Münster-Sarmsheim grün bleibt“, unterstrich Westenergie-Kommunalmanagerin Dindorf bei der Übergabe. 

Klimaexperten warnen, dass lange Trockenzeiten, aber auch nasse Wintermonate den zahlreichen heimischen Baumarten zusetzen. Gleichzeitig haben die gestressten Bäume den aus wärmeren Regionen einwandernden Schädlingen wenig entgegenzusetzen. Klimabäume sind daher ein wichtiger Baustein, um Städte und Gemeinden nachhaltig, resilient und zukunftsfähig zu gestalten. „Diese gemeinsame Pflanzaktion ist ein schönes Symbol für unsere verlässliche Partnerschaft“, so Ortsbürgermeister Dietz. 

Hintergrund: Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Beispielsweise bringt das Energieunternehmen mit den Kommunen über die Verteilung von Blumensamen ausgesuchte Wiesen zum Blühen. Zwischen den über mehrere Jahre sprießenden Pflanzen finden Insekten ein neues Betätigungsfeld. Insbesondere wollen Westenergie und ihre Partnerkommunen den für das Ökosystem so wichtigen Wild- und Honigbienen eine neue Heimat bieten.