Der Westenergie EnergieMonitor verschafft Ihnen und Ihrer Kommune Transparenz über Energieerzeugung und -verbrauch. Bürgermeister Dr. Timo Czech erläutert, wie das in seiner Gemeinde funktioniert.

Herr Czech, wie sind Sie auf den Westenergie EnergieMonitor aufmerksam geworden?

„Achim Diewald, unser Kommunalmanager bei Westenergie, hat uns davon berichtet. Er hat einige wesentliche Merkmale vorgestellt und angefragt, ob Interesse besteht. Wir haben die Möglichkeiten des Westenergie EnergieMonitors sofort gesehen und hatten entsprechend großes Interesse.“

Was ist in Ihren Augen das wesentliche Feature des Westenergie EnergieMonitors?

„Auf dem Weg zur Klimaneutralität eine CO2-Bilanz zu erstellen ist nicht so trivial, wie viele denken. Für uns ist die Transparenz, die der Westenergie EnergieMonitor bietet, das Entscheidende. Vorher konnten wir bloß raten, woher unser Strom stammt und wer ihn verbraucht. Jetzt haben wir aussagekräftige Kennzahlen, mit denen wir etwas anstellen können.“

Welche Kennzahlen sind das, und welchen Nutzen erwarten Sie davon?

„Sicher ergibt sich für jede Kommune ein anderes, individuelles Bild. Uns interessiert insbesondere, wie sich bei der Erzeugung Biomasse, Photovoltaik und Windkraft zueinander verhalten. Der Westenergie EnergieMonitor bildet diese dynamische Situation sehr gut ab.“

Was verraten Ihnen die Kennzahlen über die lokale Situation in Nörvenich?

„Wir erkennen auf einen Blick, aus welcher Quelle der Strom stammt – das gibt uns gleichzeitig Aufschluss über unseren Autarkiegrad, der sich täglich ändert und grob gesagt zwischen 50 und über 100 Prozent schwankt. Die Biomasse-Anlagen von zwei landwirtschaftlichen Erzeugern liefern ihren Strom kontinuierlich und ohne große Schwankungen, bei der Windkraft sehen wir ständig deutliche Änderungen.“

Stichwort Transparenz: Inwiefern erhalten Sie damit auch ein Steuerungsinstrument?

„Zum einen sind die Erzeugungsanlagen in privater Hand, zum anderen aber kann jede Person in der Kommune ihre Verbrauchsgewohnheiten jetzt schon zu den Zahlen in Relation setzen. Wenn ich auf unserer Gemeinde-Webseite sehe, dass der Selbstversorgungsgrad aus erneuerbaren Energien über 100 Prozent liegt, fasse ich das auch als Bestätigung auf. Diese Größenordnung möchte ich dauerhaft erreichen.“

Wie wird der Westenergie EnergieMonitor von den Bürger*innen angenommen – und wie ist die Einführung gelaufen?

„Nörvenich ist keine Großstadt. Entsprechend lief die Einführung sehr schlank. Ich war als Bürgermeister von Anfang an überzeugt und sogar begeistert. Wichtig ist jedoch, dass wir die Bürger*innen mitnehmen, dass sie selbst den Nutzen des Westenergie EnergieMonitors erleben. Die erste Frage, die ich an Achim Diewald von Westenergie hatte, hieß: Ist das Tool nur in „geschlossener Gesellschaft“, passwortgeschützt auf unserer Webseite, verfügbar? Oder hat jeder und jede in Nörvenich direkten Einblick – für mich unabdingbar. 

Das Feedback ist durch die Bank positiv. Wer privat eine PV-Anlage betreibt, für den ist die Optik des Westenergie EnergieMonitors über seine App vielleicht nicht ganz unbekannt. Das größte Lob bekommen wir von jenen, die eine solche App noch nicht kennen.“

Ihr Fazit: Können Sie den Westenergie EnergieMonitor empfehlen?

„Uneingeschränkt, auf jeden Fall. An dieser Stelle muss ich noch einmal die hervorragende Darstellung erwähnen. Ich bin jetzt acht Jahre Bürgermeister und war vorher in der Industrie tätig: Eine so gut durchdachte Lösung, die alle wesentlichen Daten auf einen Blick bietet, findet man selten. Deswegen haben wir den Westenergie EnergieMonitor nicht nur auf unserer Webseite integriert, sondern bewerben ihn auch in den sozialen Medien und empfehlen ihn weiter.“

Ihr Kontakt für den Westenergie EnergieMonitor

Ein Portrait von Oliver Schubert, Leiter Kommunale Lösungsfabrik.

Oliver Schubert

Leiter Kommunale Lösungsfabrik
 

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